Cordyceps sinensis: Herkunft und Geschichte
Cordyceps sinensis zählt zu den bekanntesten Pilzen Zentralasiens. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in den Hochlagen des Himalaya und auf dem Tibetischen Plateau, oft in Höhen zwischen 3.000 und über 5.000 Metern. Dort herrschen kühle Temperaturen, dünne Luft und kurze Vegetationsperioden. Genau in dieser rauen Umgebung entfaltet der Pilz seinen ungewöhnlichen Lebenszyklus.
Ein Pilz, der aus einer Raupe wächst
Der deutsche Name Raupenpilz beschreibt das Besondere an Cordyceps sinensis. Der Pilz besiedelt die im Boden überwinternde Raupe eines Nachtfalters. Über den Winter durchwächst er die Larve, und im Frühjahr wächst aus ihr ein schlanker, keulenförmiger Fruchtkörper an die Oberfläche. In der traditionellen chinesischen Kultur trägt der Pilz deshalb den Namen Dong Chong Xia Cao, was sinngemäß Winterwurm, Sommergras bedeutet.
Kostbar und selten
Wild gesammelter Cordyceps war über lange Zeit ausgesprochen selten und galt als kostbares Naturprodukt. Das Sammeln in den Hochlagen ist mühsam und an eine kurze Zeit im Jahr gebunden. Aus diesem Grund wurde der Pilz historisch hoch geschätzt und war nicht für jeden zugänglich. Dazu kam die Seltenheit: Der Pilz lässt sich in der Natur nur dort finden, wo die passenden Raupen im Boden leben, und nur in den wenigen Wochen, in denen die Fruchtkörper aus dem Boden ragen.
Von der Wildsammlung zur Kultivierung
Heute stammt ein großer Teil des erhältlichen Cordyceps aus der Kultivierung. Dabei wird das Myzel, also das Pilzgeflecht, unter kontrollierten Bedingungen vermehrt. So ist der Rohstoff nicht auf die aufwendige Wildsammlung im Hochland angewiesen. Die auf dieser Seite vorgestellten DXN Produkte enthalten laut Herstellerangabe Cordyceps sinensis in Pulver- und Kapselform.
Dieser Beitrag dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Über gesundheitliche Wirkungen treffen wir keine Aussagen.